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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

 Einen lieben Gruß von eurem holländischen Lauffreund Peter mit einem Bericht vom “60 van Texel” 

 

Am Ostermontag, 6. April, lief ich eine Runde auf der Waddenseeinsel Texel, einen 60 Kilometer-Lauf. Dieser Ultralauf startete in der Nähe der Stelle, wo die Fähre vom Festland auf die Insel ankommt. Nach dem Start ging es zunächst lange Zeit am Strand der Westküste entlang der Nordsee. Der zweite Abschnitt verlief über Deiche entlang des Waddenmeeres und durch nette, pittoreske Dörfer der Insel. 

Es war eine wunderschöne Strecke, aber wegen des weichen Sandes am Strand, der Höhenunterschiede von Dünen und Deichen und den immer wechselnden Windverhältnissen nicht einfach zu laufen. Und den holländischen Wetterkapriolen entsprechend, hat es natürlich auch eine Stunde geregnet. 

Für mich persönlich war es der erste 60 Kilometerlauf, eine Herausforderung und mein Ziel war es, ihn auf jeden Fall zu beenden, noch schöner, wenn das innerhalb von 6 Stunden sein könnte. 

Im Ziel zeigte die Uhr 5:47:55, und ich war Dritter meiner Altersklasse. So, ich war ganz schön stolz und zufrieden. In Guntramsdorf und Umgebung hatte ich ja am 20.März 49 Km. neben meiner Freundin am Fahrrad trainiert. Da kam ich drauf, dass ich nicht zu schnell starten darf und zwischendurch mehr Energie zu mir nehmen muss. 

Diesen Lauf gibt es jedes 2. Jahr am Ostermontag. Hiermit lade ich euch herzlich ein, um mit mir am 17.4.2017 auf die Insel zu fahren und mitzulaufen!! Auf der Insel gibt es viele Appartements, Hotels und andere Möglichkeiten zu verbleiben. Also ein paar Tage Urlaub auf dieser “Schafinsel” ist ein Erlebnis!! 

In Juli komme ich nach Österreich und hoffe, wieder mal den Kahlenberg mit euch zu erobern!

 Mit herzlichen Sportgruessen! 

Peter Jonkheer