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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

 

Bericht vom 27.Turinmarathon

 Alex Karas

 

 Trotz einiger Wehwehchen in Laufe dieses Jahres sowie Familienzuwachs im Mai ließ ich es mir wieder nicht nehmen, meine Freunde nach Turin ins Piemont zu begleiten, wo „zufälligerweise“ am 17.11.2013 der Marathon stattfand. Im Gegensatz zu Turin 2011, wo ich die unter 4 Stunden Marke erstmalig knacken konnte, zählte heuer aufgrund des Trainingsrückstandes nur der olympische Gedanke. So konnte ich den Marathon als long jog mit Sightseeing, fern eines klassischen Wettkampfes gegen die Zeit, bestreiten. Der Marathon war wieder bestens organisiert, das Startersackerl gut gefüllt inkl. eines Laufshirts und bei zeitgerechter Anmeldung dies um unschlagbare 30,00 Euro. Start und Ziel waren wiederum im Stadtzentrum auf den jeweils zwei schönsten Plätzen Turins, nämlich den piazza San Carlo und piazza Castello. Gestartet wurde um 09 30 Uhr bei angenehmen 14 Grad, bewölkt und windstill. Aufgrund einer neuen Streckenführung konnte ich letztens 4h 35 min lang die anderen Perspektiven Turins und dessen Umgebung auf diversen kilometerlangen Straßen (Corso) kennenlernen.  

 Also, wem 1000 Autobahnkilometer nicht abschrecken, kann ich diesen Marathon kombiniert mit einem Piemontaufenthalt incl. Wein- und Schokoladen Verköstigungen nur wärmstens empfehlen.