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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

SEVEN SUMMITS TOUR SCHRÖCKEN (Vorarlberg)

48 KM - 5000 HM

 Mathias Tavernaro

hat nach 13h und 15min das Ziel

und den 5ten Rang erreicht

 

Am Samstag, dem 07. September fand die fünfte Auflage einer der extremsten Bergläufe in der Alpenregion bei Kaiserwetter in Schröcken statt. Die Herausforderung: 7 Berge, 48km, 5.000 Höhenmeter in maximal 20 Stunden bewältigen. Es stellten sich gesamt 115 Teilnehmer dieser Herausforderung wobei nur 96 das Ziel erreichten.

Von der Dunkelheit eine Tageswanderung in die Nacht 

Gestartet wurde Mitten in der Nacht in Neßlegg beim Restaurant Holzschopf. Nach der Durchquerung von Schröcken führte der erste kräftige Anstieg auf die Künzelspitze. Diesen Gipfel erreichten die meisten Bergbegeisterten im Dunkel der Nacht. Manche erhaschten beim Abstieg erste Blicke auf die aufsteigende Morgensonne. Die Biberacherhütte bot eine Möglichkeit zum Verschnaufen und die Vorräte aufzufüllen. Es folgten nun die wunderbaren Gipfel des Rothorns und des Hochberges. Als vierter Gipfel folgte die Braunarlspitze, mit 2649m der höchste Punkt der Tour. Der Tiefblick auf die umliegenden Täler war ebenso beeindruckend wie der Blick auf die benachbarten Berggipfel. Vorbei am Butzensee folgten auf der Route die Mohnefluhspitze und die Juppenspitze. Durch das Auenfeld ging es in Richtung Hochtannbergpass. Hier liegt der Start zur letzten Etappe. Auf diesem Teilstück wurde die Zeit bis ins Ziel wieder beim Holzschopf Nessleg gemessen.  

Ein spektakuläres Bergerlebnis, das Hilfe bringt

Neben dem außergewöhnlichen Bergerlebnis ist diese Tour aber auch einem Ziel besonders verpflichtet. Es wurden die Einnahmen für die Hilfsorganisation ROKPA zur Verfügung gestellt. ROKPA heißt „Helfen“ auf Tibetisch. Der Sitz der Organistion in Österreich liegt in Schröcken und seit über 30 Jahren führt ROKPA Hilfsprojekte durch. „Momentan werden etwa 10.000 Kinder in Tibet und Nepal in Bildungseinrichtungen betreut“ so die Veranstalter Eric Leitner und Jürgen Strolz.

 

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