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Freunde des Laufsports Austria

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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Da das Wetter nicht so toll ist, hab ich auch ein bisschen Zeit für einen Bericht!

Es war auf jeden Fall wieder genial! Ich hoffe, dass ich das irgendwie in ein paar Zeilen reinbringen kann. Es geht einem so viel durch den Kopf - unglaublich. Es ist allerdings nur sehr schwer, dass man alles wiedergeben kann.

Man muss einfach dabeigewesen sein....

Liebe Grüße Andi


Welschlauf 2013 - Nr. 2 - Andreas-rum (umgekehrt zurück)

 

Voriges Jahr der erste Welschlauf von Wies nach Ehrenhausen. Jetzt einmal in die andere Richtung.

Beide Richtungen habe ich ausprobiert. Ich könnte nicht sagen, dass eine Strecke leichter ist.

Jemanden zu finden, der einen Marathon mit 1440 Höhenmeter laufen will => schwierig!
Eine Mannschaft zu finden mit 5 Kollegen => fast unmöglich!

Zwei Mannschaften und mehrere tolle Einzelleistungen, persönliche Bestleistungen usw => Freunde des Laufsports!

Ich bin echt beeindruckt über die gesamten Ergebnisse der Freunde des Laufsports. Es freut mich jedes Jahr wieder, dort mit dabei zu sein. Ich kann es nur empfehlen. Es muss ja nicht die volle Marathondistanz sein.

Hier noch ein paar Eindrücke in Stichworten aus meiner Sicht beim Lauf selbst:

Die übliche Aufregung am Start - nach ein paar Kilometern Steigung erster Blick auf die Pulsuhr 220bpm - kann nicht stimmen! Ich muss mich auf das nicht-vorhandene Gefühl verlassen. Auf der Bundesstraße um Kilometer 30 traute ich mich nicht auf die Uhr sehen und die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Es war zu schön, etwas zügiger zu laufen. Ich hatte aber die Empfehlungen im Kopf, hier etwas Kraft zu sparen für die letzten Steigungen. Im richtigen Zeitpunkt treffe ich dann auf bekannte Gesichter. Julie motivierte mich zum richtigen Zeitpunkt dann auch noch die letzten Bergstücke laufend zu bezwingen (Danke!!!). Ohne Kraft geht es auch bergab nur mühsam voran und die letzten Kilometer werden lang!

Resümee:
1.) Kraft optimal eingeteilt
2.) entweder ich laufe ohne Uhr, oder ich kauf mir eine, die den Puls richtig anzeigt

Überglücklich im Ziel mit meiner persönlichen Bestleistung und voll stolz auf meine Zeit bei meinem 2. Welschlauf.

Nächstes Jahr der 20. Welschlauf! Ich glaub, da muss ich dabei sein, oder?!?