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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Tintnfassllauf in Ritzing am 1. Mai 2011

Bericht von Heinz Müller

Nachdem ich 2004 zum letzten Mal den Halbmarathon beim Ritzinger Tintenfassllauf gelaufen bin, habe ich mich heuer kurzfristig entschlossen, wieder an den Start zu gehen.

Da ich nächste Woche mit Martin Wolkowitsch den Welschmarathon laufe und mich auch für die volle Marathondistanz entschieden habe, war der Ritzinger HM, der über 21,3 km und 380 Höhenmeter im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet zum Großteil auf Forstwegen verläuft, ein idealer Vorbereitungslauf für mich.

Neben den Kinderläufen und der kurzen Distanz von 7,5 km und den Nordic-Walkern, waren 10 Läufer beim HM am Start. Die ersten 5 km waren identisch mit der kurzen Strecke und dann ging es einsam hinauf in die Berge. Bei der zweiten Labstelle erfuhr ich, dass nur ein Läufer hinter mir ist. So lief ich gestärkt und voll Motivation durch die schönen Wälder und freute mich, dass mich das seit einem Monat geringere Gewicht von etwa 12 kg immer mehr beflügelte. Bei einem steilen Anstieg sah ich einen Läufer vor mir, der diesen Teil gehend bewältigte. Ich ließ mich aber nicht aus der Ruhe bringen, lief mein Tempo weiter und nach 5 km und einem kleinen Smalltalk, war ich an achter Stelle. Dies war auch mein Gesamtrang im Ziel. In der Altersklasse 50 +  wurde ich von 3 Läufern mit einer Zeit von 1:55:40  zweiter und bekam eine gute Flasche Blaufränkisch DAC sowie ein Glas selbstgemachte Marmelade.

Gewonnen hat Summerer Leonhard in der tollen Zeit von 1:22:41 vor Pröll Gerfried in 1:30:39.

Nach dem tollen Läuferbuffet, welches vom Kulturverein Tintnfassl ausgerichtet wurde, gab es die familiäre Siegerehrung und ein gemütliches Beisammensein. Heuer wurde erstmals eine Sonderwertung für Berufsgruppen gemacht; die Polizei war an der Reihe.

Beim 15. Lauf, der wieder am 1.5.2012 stattfinden wird, bekommen die schnellsten Feuerwehrleute Sonderpreise. Schon jetzt habe ich mir den Termin für nächstes Jahr wieder vorgemerkt, da dieser Lauf eine echte Empfehlung für eine kleine, aber feine Laufveranstaltung ist und sowohl für Läufer, Nordic-Walker und natürlich für Fans einiges bietet.