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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

13. Wachau-Marathon am 19.9.2010

Bericht von Heinz Müller 

Nachdem ich Ende August erfahren hatte, dass ich einen Startplatz bei den „Bezirksblättern“, einen der vielen Sponsoren, gewonnen hatte, war für mich nach den Jahren 1999 und 2000 die Teilnahme am Wachau-Marathon eine beschlossene Sache. Mein Sohn Matthias, der am 19.9. seinen 14. Geburtstag hat, nahm bei herrlichem Laufwetter den Viertelmarathon in Angriff. In 53:20 war er von Dürnstein nach Krems mit einem Schnitt von 5:05 toll unterwegs.

 

Ich machte mich gemeinsam mit Heinz Worisch von den Freunden des Laufsports die bei allen Bewerben zahl- und erfolgreich vertreten waren, von Emmersdorf auf den Weg durch die Wachau. Mein Ziel war unter 4 Stunden zu bleiben und so ging’s die ersten 21 Km bis Spitz planmäßig voran. In 1:54:19 war der erste Halbmarathon vorbei und ich fühlte mich bis zu km 30 bei dem Tempo richtig wohl. In Dürnstein meinte Heinz, dass ich mein Tempo weiterlaufen soll, da es ihm etwas zu schnell wurde. So lief ich weiter und war erstaunt, dass es so locker dahin ging und der „Mann mit dem Hammer“ war auch nicht in Sicht. Die zwei langen Läufe – u.a. die Kahlenbergrunde mit Klosterneuburg vor zwei Wochen – waren wieder sinnvoll, denn im Vorjahr in Berlin, wo ich in der Vorbereitung auf die langen Läufe verzichtetet hatte, wurde es schon ab km 25 mühsam.

 

Beim Ruderclub in Stein legte ich noch einen technischen Halt ein, um locker durch die Altstadt ins Ziel zu laufen. Das gelang mir auch wirklich und der Km 38 war mit 5:12 der Schnellste. Mit einer Zeit von 3:53:19 beendete ich glücklich und zufrieden meinen 24. Marathon, der sicher nicht der letzte bleiben wird. Mattias wartete schon im Auto auf mich, wo er mit einem Schläfchen seinen ersten ¼ Marathon ausklingen lies.

 

Ich freue mich auf noch viele Laufveranstaltungen, vor allem mit Matthias und allen Lauffreunden, die schon gemeinsam mit mir unterwegs waren.