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Freunde des Laufsports Austria

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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Stammersdorfer Winzerlauf am 5.9.2010
Bericht von Aniko Balint
 
Bei herrlichen Wetterbedingungen fand am Sonntag der 4. Stammersdorfer Winzerlauf statt. Vom Termin her, musste an diesem Wochenende ein  harter Tempolauf unter Wettkampfbedingungen her, und da Stammersdorf für seine gute Heurigengegend bekannt ist, und der Lauf nebenbei  auch einen guten Zweck zugunsten an Cystischer Fibrose erkrankten Menschen diente, war der Lauf eine perfekte Möglichkeit Nützliches mit Vergnügen zu verbinden.
 
Am Sonntag in der Früh sind Erich und Ich sehr zeitlich in Stammersdorf eingetroffen, und hatten bereits das Gefühl zu einem Volksfest oder Kirtag gekommen zu sein. Von der Stimmung her fing unser Sonntag schon sehr gut an. Aus läuferischer Sicht, war die Strecke eine sehr anspruchsvolle aber auch sehr schöne Laufstrecke. Jeder Kilometer wurde auf der Strecke (welche ich mir sicherheitshalber am Donnerstag  bereits selber notiert hatte) sehr gut markiert. Interessanterweise war für mich nicht die leichte Steigung mit dem Kopfsteinpflaster die große Herausforderung, vielmehr nach der Bergabpassage die Ebene durch die Ortschaft, dort wurde man aber durch eine sensationelle Stimmung für die Strapazen wieder entschädigt. Auch entlang der Strecke wurden wir von zahlreichen Zusehern fleißig angefeuert. Bei der Siegerehrung, mitten in der urigen Ortschaft umgeben von vielen Heurigen, wurden alle Klassen geehrt, und für die 3 schnellsten aller Klassen gab es vom Winzerhof Leopold eine Flasche Wein. (für die Kinder gab es natürlich einen Traubensaft)  
 
Ich befürchte dieser Lauf wird nicht lange ein Geheimtipp bleiben,
 
Wir sind nächstes Jahr auf jenden Fall sicher wieder dabei.
 
Aniko und Erich
 
(PS Monika: Du hast den Freunden des Laufsports alle Ehre gemacht, wir sind sehr stolz auf diese Spitzenleistung: 12,6 km in 50:39 ist einfach sensationell !!!!!
 
Aus gegebenem Anlass wird es bei unseren Ergebnislisten ab sofort eine eigene Kategorie „Stockerlplätze“ geben …)