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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Kärnten läuft – Halbmarathon, Sonntag, 22. August 2010 – 9:30 Uhr
Bericht von Andreas Riedmann
 
„Servas Armin!“ schrie ein Teilnehmer vor uns. Dabei dachte ich mir noch nichts. Bis ich merkte, dass es sich um Armin Assinger handelt, der als Zuseher und pflichtbewusster Kärnten am Straßenrand die Läufer anfeuerte. Natürlich ging es dann gleich weiter in der Menge:„kum mit Armin!“ & „brauchst eh net Radl foarn!“
Ich finde das eine tolle Sache, wenn so prominente Zuschauer dabei sind entlang der schönen Kulisse des Wörthersees. Gleich einmal zusammengefasst kann man sicher einmal sagen, dass es sich um ein sehr empfehlenswerte Veranstaltung handelt. …aber…
Sonnenschein und die heißen Temperaturen sind für das Freibad optimal, allerdings für den Lauf jedoch weniger. War der Anfang zwar noch angenehm, entwickelt sich die Umgebung gegen Ende eher zu einer Herausforderung.
Eine der Schlüsselstellen war sicher Krumpendorf. Dort kamen mehrere Faktoren zusammen.
-) die Temperatur – in den Orten wenig Luftbewegung und deshalb sehr drückend
-) schon mehrere kleinere Steigungen & dort vielleicht wieder ein leichter Anstieg
-) kleine Schleife – man sieht die Läufer entgegen kommen
Vielleicht ein paar Gründe, warum es sich bei Krumpendorf um eine psychologische Schlüsselstelle handelt.. Laut der Ergebnisliste und den Zwischenzeiten geht es hier aber vielen so und wurde mir auch in diversen Gesprächen bestätigt.
Ich erstmalig in der Funktion als Begleitung bei einem Halbmarathon. Hier für unseren Laufkollegen Werner. Leider allerdings nur mit einem Teilerfolg. Die geplante Zeit => schneller als 1h44min konnten wir leider nicht erreichen. Im Angesicht der schwierigen Bedingungen war der Lauf aber trotzdem toller Erfolg und wir erreichten das Ziel mit einer Zeit von 1h48min. Es war eine Hitzeschlacht und Werner inkl. meiner einer stellen leider wieder fest, dass wir bei solchen Temperaturen nicht optimal funktionieren.
Generell aber Gratulation an alle Freunde des Laufsports, die an diesem Lauf teilgenommen haben. Ich glaube jeder hat damit gekämpft, dass er die geplante Zielzeit nicht einhalten konnte auf Grund der Bedingungen. Es ist eine andere Geschichte, dass es einen Kollegen gibt, der bei unserer Zielankunft schon wieder ausgerastet, geduscht und umgezogen war.
Mit der Startnummer durfte man dann übrigens kostenlos ins Freibad von Klagenfurt. Dementsprechend gut ausgelastet war auch dann die Liegewiese. Trotzdem aber noch ein netter Abschluss, wenn man sich gleich einmal in den See schmeißen kann.
Ich bzw. wir haben wieder etwas an Lauferfahrung dazu bekommen. Nächstes Jahr sieht alles schon wieder anders aus und es ist einmal eine Teilnahme wieder geplant. …wenn der See ruft!!!
Habe die Ehre - Euer rasender Reporter Andi
fdl