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... der 23. Dreizinnen Alpine Run am 12. September 2020 in den Sextener Dolomiten - Thomas Seyffertitz

Am 12. September 2020 um 9 Uhr erfolgte der Start zum 23. Drei Zinnenlauf in den Sextener Dolomiten. Im Oktober 2019 hatte ich eine geplante Kreuzbandoperation und dabei setzte ich mir das Ziel, im darauffolgenden Jahr an diesem Lauf teilzunehmen. Und obwohl Corona omnipräsent war, trainierte ich unbeirrt seit Jänner 2020 bis in den Sommer hinein, und die Veranstalter schafften es mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept eine wunderbare Laufveranstaltung Wirklichkeit werden zu lassen. Im Rahmen der Vorbereitung auf den Lauf und einer damit verbundenen Streckenbesichtigung im August, erlitt ich allerdings bei einem „Ausrutscher“ im Abstieg eine schwere Muskelverletzung. Es folgten drei Wochen Trainingspause. Da ich beim Bergauflaufen, beim Bergaufgehen sowie beim Laufen in der Ebene kaum Schmerzen verspürte, entschied ich mich dennoch, am 12. September an den Start zu gehen. Bei besten Wetterbedingungen und einem von den Veranstaltern toll umgesetzten Corona-Sicherheitskonzeptes, startete das Rennen pünktlich um 9 Uhr in Sexten auf 1310 m Seehöhe. Nach einem etwa 6 km langen relativ flachen Streckenabschnitt ging es in die steilen Serpentinen rauf zur Zsigmondyhütte (2224m), wo Corona-bedingt die einzige Verpflegungsstation eingerichtet war. Nach diesen ersten 900 Höhenmetern und etwa zwei Drittel der Strecke (10 Kilometer) ging es von dort noch 2 km und etwa 300 Höhenmeter zum höchsten Punkt der Strecke (Büllelejoch auf 2528m). In diesem Abschnitt läuft man am späteren Vormittag ständig in der Sonne, was die Stimmung hebt, aber das Vorwärts- und Aufwärtskommen noch einmal etwas anstrengender macht.

Danach folgte ein kurzer aber steiler Abstieg in ein Flachstück, das oberhalb des Bergsees „Lago di Piani inferiore“ entlangführt. Dieser flache ca. 1km lange Weg lädt – wenn man noch genug Kraft hat – zum Tempobolzen ein und mündet in den knackigen Schlussanstieg und letztendlich zum Ziel bei der Dreizinnenhütte. Auf diesem Abschnitt machte sich die dreiwöchige verletzungsbedingte Pause bemerkbar: zeitweise Krämpfe kosteten weitere wertvolle Minuten. Schließlich erreichte ich nach 3:08:03,6, 15,2 km und 1333 absolvierten Höhenmeter als 318ter von insgesamt 354 klassierten männlichen Teilnehmern das Ziel (in der Klasse M55 Rang 28 von 35). Dort wurde ich mit einem grandiosen Ausblick auf die Drei Zinnen belohnt. Auch wenn ich mit Zeit und Platzierung nicht ganz zufrieden sein konnte, waren die Glücksgefühle im Ziel einfach überwältigend. Es gab Corona bedingt natürlich keine großen Feierlichkeiten, aber die Ausblicke in dieser Gebirgslandschaft und das tolle Lauferlebnis waren mehr als Belohnung, sieht man vom nachfolgenden sowie der noch zu absolvierende Abstieg ins Tal Resümee: Dreizinnenlauf 2021, ich komme!

im letzten drittel  

zieleinlauf

Weil ab 28.11.2020 der virtuelle Teamlauf der FDL in Asien (siehe Ausschreibung auf unserer Homepage) ansteht, begab ich mich in der Zeit vom 30.10. bis 8.11. gemeinsam mit anderen Vereinskollegen (Sandra M, Josef S alias Peppo, Heinz W., Johann St.)  bereits als Generalprobe in der Zeit vom 30.10. bis 08.11.2020 nach "Australien", wo ebenfalls ein virtueller Lauf dieser Serie stattfand. In diesem Zeitraum galt es so viele Lauf- oder Walkingkilometer wie möglich zu sammeln.

Gestartet habe ich diese Serie am SA (30.10) gleich mit einem 40` er in Rahmen der WRU Begleitung von Tom Tom von Hütteldorf nach Simmering.  Am SO (01.11.) folgte die letzte Vereinsumatumetappe von Strebersdorf zum Schüttel. Unter der Woche machte ich die Lobau sowie die Umgebung von Essling unsicher. Obwohl ich ungefähr 70 km in der Lobau gelaufen bin, suchte ich vergeblich nach Toms Toms Zehen.  Am SA und SO (07-08.11) setze ich zum Endspurt an. An diesen beiden Tagen absolvierte ich noch insgesamt 65 km.
Beachtlich waren unsere Kilometerleistungen und demzufolge die Ergebnisse
Heinz Worisch         217km            Gesamt   6     AK 50  1 Platz
Alexander Karas      190 km           Gesamt  10    AK 45  2 Platz
Johann Stockinger  175 km           Gesamt  12    AK 65  1 Platz
Sandra Mahl            62 km  Laufen  +   33 km  Walken
Josef Stolz                50 km Walken                        AK 60 2 Platz
Also insgesamt 727km für die Vereinsstatistik


Mein Resümee:
Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, jeden Tag eine zusätzliche Motivation zu haben, ins Freie zu gehen und zu laufen. Es ist ohnehin einzigartig in Wien so schöne und vielfältige Lauf/Walkingstrecken zu haben. In den letzten 8 Tagen wurden die schönste Strecken (Wienerwald, Wiener- sowie Laaerberg, Marchfeldkanal, Donauinsel, Alte Donau, Donaukanal, Prater, LOBAU etc.) abgelaufen.


Ab 28.11.2020 geht es also nach Asien und ich hoffe es machen viele aus unserem Verein beim Teamlauf mit, frei nach dem Motto: Sandra schlägt vor, da machen wir mit :)

Liebe Grüße Alex

fdl

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