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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Der Vereinsausflug 2020 …

… führte dieses Jahr nach Krems-Stein, nach Mautern und ins Traisental zum Weingut Christian Dockner.

So wie so ziemlich alles in diesem besonderen Jahr musste unser Vereinsausflug vom ursprünglich geplanten Termin im März (ursprünglich geplant war Brünn) umgeplant und -organisiert werden.

Und gut war es so ! Denn wieder einmal konnten wir feststellen, dass die Doppelstadt Krems-Stein zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist, so wie unser schönes Land immer alles für einen tollen Ausflug (Urlaub) zu bieten hat.

Vollkommen stressfrei wurde unsere 27-köpfige Gruppe per Bus direkt zur Ausstiegsstelle beim Steinertor chauffiert.

Hier hatten wir dann einmal mehr das Vergnügen, von Philipp in seiner bewährten, unterhaltsamen,  anschaulichen und mit Gschichterln gespickten Art durch Krems geführt zu werden. Er machte uns auch immer wieder auf sonst meist unbeachtete Details aufmerksam, ich bin sicher, auch dieses Mal war für jeden etwas vollkommen Neues dabei.
Anschließend ging es (relativ) gemütlich gehend über die Donaubrücke in Mautern. Auch beim Römerlager (Museum) konnte uns Philipp vieles über dessen Geschichte vermitteln.
Einfach sattelfest bis ins Detail – ein Meister seines „Historiker-Handwerks“, ich würde sagen, ein Segen – auch hier ein ganz herzliches Dankeschön !

Der Bus brachte uns nun zum allergemütlichsten Teil des Ausflugs, ins Traisental nach Theyern zum Weingut Christian Dockner.
Empfangen wurden wir mit Prosecco und einleitenden Worten der Familie Dockner (ein kleiner bis mittlerer Betrieb mit Selbstvermarktung; von der hervorragenden Qualität deren fast durchgehend in Bio gehaltenen Produkte konnten wir uns Vorort überzeugen).

Die dann kredenzten Fruchtsäfte (Marille und Apfel), Rot- und Weißweine und das  umfangreiche Buffet ließen keine Wünsche offen - und wir ließen auch nichts übrig … .


Es war ein sehr schöner, fröhlicher und gemütlicher Tag ! So haben es, wie ich hören, sehen und spüren konnte, wohl alle gesehen.
Einfach immer toll, unser freundschaftliches Miteinander in allen Lebenslagen :)
Eure Monika

 

fdl