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Aktuelles

Das Zeichen am Baum (12.12.2022) - Gedicht von Gerhard Hovorka für die FDL

 

Dezembermorgen. Ich laufe auf der Hauptallee im frischen Schnee.

Die Allee schaut heute endlos aus.

Viele Male bin ich hier mit dem Verein gelaufen.

Ich weiß, die Hauptallee ist nicht endlos.

Die kahlen Kastanienbäume stehen mir Spalier.

 

Im hinteren Teil scheint plötzlich die Sonne.

Mehr Schnee, keine Leute.

Hier ist er, der Baum mit der aufgemalten Drei.

Einer der Bäume mit der Markierung vom Laufverein.

Ein wichtiger Orientierungspunkt beim gemeinsamen Training.

Und jetzt immer noch für mich.

 

Den Laufverein gibt es nicht mehr.

Die Zeit und die Pandemie waren zu viel ihn.

Die Läufer und Läuferinnen aber gibt es noch.

Und der Orientierungsbaum ist noch jung.

Er wird uns allen noch viele Jahre Kennung und Orientierung sein.

Vor allem im Winter wo es uns in verstärkt in die Hauptallee zieht.

 

Der Winter.

Der Paprika auf meiner Loggia ist heute Nacht endgültig erfroren.

Aber die Brennnesseln haben überlebt.

 

Greifensteinrunde 25.02.2012

Trainingslauf - Greifensteinrunde (50 km) am 25.02.2012

Bericht von Kurt Ulreich

Am 25.02.2012 war es  wieder soweit, unsere beliebte Greifensteinrunde über 50km stand erstmalig in diesem jungen Jahr auf dem Programm um die Form im Grundlagenausdauerbereich zu überprüfen bzw. durch diesen Lauf auch gleich weiter zu verbessern.

 Dem nicht genug, gab es zwei  Laufkollegen (Helmut T. und Christian U.), die diese Strecke um eine Kahlenbergüberquerung erweiterten und somit eine Strecke von 60 km zurückzulegen hatten.

 Also wurde für die beiden der Start um 03:50 Uhr festgelegt, der Rest durfte länger schlafen und startet um 05:00 Uhr.

 Alleine schon wegen der außergewöhnlichen Startzeiten war dieser Lauf nichts für Weicheier, aber jetzt der Reihe nach.

 Um 02:30 Uhr, verlasse ich fluchtartig mein Bett,  um 03.15 Uhr treffe ich in unserem Clublokal „Schüttel“ ein und beginne mit ersten Vorbereitungsarbeiten für unser Frühstück das nach dem Lauf gemeinsam eingenommen wird. Um 03:30 Uhr treffen Helmut und Christian ein um sich auf ihren Start um 03:50 Uhr vorzubereiten und anschließend pünktlich zu starten.

 Ich bin nicht lange alleine, den ab 04:15 Uhr treffen die restlichen Laufkollegen/innen (Ingrid, Pauline, Ida, Martin, Heinzi, Roman, Magi, Michael)ein und bereiten ihren Start (Getränke, Gels, Pflaster, Taschentücher, Handy, und etwas Geld werden in den Laufrucksack gepackt) um  05:00 Uhr vor.

 Wir starten pünktlich bei angenehmen Temperaturen von 10 Grad plus und laufen bei leichtem Gegenwind links der Donau Richtung Klosterneuburg.

 Auf der Höhe des Kahlenbergdorfes, treffen wir wie ausgemacht auf unsere beiden Kahlenbergläufer Christian und Helmut. Ab jetzt ist die Truppe komplett und wir laufen bei bester Stimmung weiter Richtung Greifenstein.

 Nach dem wir festgestellt haben, dass uns „Wurst“ sowieso wurst ist und „woki mit dem Popo“ in Mode ist, gibt  Martin sogar einige Gesangseinlagen zum besten um uns zu unterhalten.

 Trotz der frühen Morgenstunde, außer einigen Hundebesitzern die uns ungläubig anstarren, gibt es um diese Zeit nicht viel Abwechslung. Daher sind unsere Späßchen die bis zu hochtrabenden Diskussionen über die Schönheitschirurgie führten, eine willkommene Abwechslung. Wir haben allerdings festgestellt, dass um diese Zeit bei einigen von uns  nur eine Dampfwalze die Falten erfolgreich bekämpfen könnte, wobei unsere Damen natürlich ausgenommen waren.

 Wie auch immer, es gelingt uns problemlos einen Kilometer nach dem anderen, inzwischen ist es auch schon hell geworden, zu laufen und kaum gestartet, sind wir auch schon in Greifenstein.

 Beim dortigen Kraftwerk angekommen, versorgen wir uns mit Gels, nehmen reichlich Flüssigkeit zu uns machen einige Fotos und überqueren die Donau um auf der anderen Seite Richtung Korneuburg weiter zu laufen.

 Wir haben jetzt bereits 25 km, Helmut und Christian 35 km, in den Beinen und es gibt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Ein gutes Zeichen dafür, dass alle in der Vorbereitung für die Laufsaison 2012 bis jetzt sehr gut trainiert haben.

 Ab diesem Zeitpunkt bilden sich zwei Gruppen um in  unterschiedlichen, vorher besprochenen Kilometerzeiten von 06:10 min/km bzw. 05:50 min/km, die verbleibenden 25 km zu bewältigen.

 In Korneuburg kommen uns zu unserer Freude, zuerst TomTom mit frischen Kipferln und dann auch noch Ernst entgegengelaufen um uns auf den letzten Kilometern zu begleiten. Zwar etwas mühsamer, ein wenig müde darf man jetzt ja schon werden,  aber mit nicht weniger Spaß wurden auch diese Kilometer bewältigt und wir treffen am späten Vormittag alle wieder gesund und voller Glücksgefühle,  alle miteinander haben wir wieder ein tolles Lauferlebnis gehabt, bei unserem Clublokal am „Schüttel“ ein.

 Roman, er hatte sich wie ausgemacht in Nussdorf von uns getrennt um die große Kahlenbergrunde über 34 km zu laufen und war dadurch etwas früher fertig, hat bereits mit den Vorbereitungen für unser Frühstück begonnen und begrüßt uns mit Handschlag und kühlen Getränken.

 Das Duschen ist nach der Anstrengung ein großes Vergnügen und das anschließende späte Frühstück der Höhepunkt eines für uns schon sehr früh begonnenen Tages und ich freue mich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Laufabenteuer mit möglicht vielen Freunden des Laufsports…………………………………………………………………………………………

 In diesem Sinne, weiter viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

 

fdl