Herzlich Willkommen
Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
Treffpunkt 18:25 h - Prater Hauptallee—Stadionparkplatz

NW - PW jeden MI 10:00 h Eingang Stadioncenter

Bericht und Fotos

FDL-Vereinscup - Zwischenbericht

Erdacht und geplant war ja unser Vereinscup als Motivation für flottere Läufe/Walks. Einerseits sollte er die leider nicht möglichen Lauf- und Walktreffs ein wenig ersetzen, andererseits bei der Vorbereitung von möglichen realen Bewerben im Frühjahr  unterstützen.

Von einem Termin zum nächsten waren wir zur Anpassung an die noch immer andauernden Beschränkungen gezwungen, doch auch die einzig mögliche virtuelle Variante scheint ihren Zweck gut zu erfüllen !

Noch sind nicht alle bisherigen Ergebnisse eingetragen, aber unübersehbar sind viele tolle Leistungen, gespickt mit Steigerungen, teilweise sogar für die TN selbst überraschend.

Einen Endbericht samt Fotos und Selfies gibt’s natürlich erst nach dem Finale am 8. Mai.

Hier aber vorab schon ein kleiner Einblick in unsere Gemütswelten, nämlich als Sammelsurium von (der Spannung wegen weitgehend anonymisierten)  Berichten, Kommentaren und Reaktionen:zusammen mit einer ganz kleinen Auswahl der Screenshots - sehr interessant, diese vielen Varianten !

(eindringlicher Wunsch ans Universum: sollen diese so bald wie möglich in diesem Zusammenhang nicht mehr notwendig sein - bitte !!), 

„ … bin den 20ger heute gelaufen. Juhu, mit meiner neuen Garmin 645 Musik mit Funktionsnachweis. Naja, es geht sicher schneller - aber alter Mann ist kein D Zug…" 

„ … Bericht vom heutigen 15 km-Laufcup-Lauf vom Verein. Wir sind von Deutsch-Wagram entlang des Marchfeldkanals nach Wien – Strebersdorf gelaufen. Zuerst sind wir 2 km eingelaufen (vom Bahnhof zum Marchfeldkanal), dann die 15 km und dann noch 1,5 km ausgelaufen (bis zur Straßenbahn 26). Wir haben für die 15 km 01:25:21 Stunden gebraucht. Das sind 3 min mehr als beim ersten 15-Km-Lauf. Hier die Begründung :):

Es war anstrengend. Gegenwind, Schotter als Unterlage, zu warm angezogen, geringe Motivation, Coronaimpfung vorigen Samstag (ich). Karli hatte noch dazu Schmerzen im Oberschenkel/Hüfte sowie einen Stein im Laufschuh (wenn wir schneller waren ging es bei ihm besser, aber ich konnte nicht schneller). Positiv: keine Sonne sowie Karli, der mich wie immer super betreut hat und die letzten 2-3 km war es auch wirklich höchst notwendig. Wie wir die 15 km fertig hatten, waren wir glücklich …“

„ … Wir sind vom Bahnhof Zeiselmauer entlang der Donau nach Wien gelaufen (2 km einlaufen, dann 20 km Vereinscup, dann noch ca. 1,5 km ausgelaufen zur Straßenbahn D). Wir hatten leichten Gegenwind und die Sonne hat unerbittlich auf den Kopf herunter gebrannt. Es gab fast keinen Schatten. Wir waren zu warm angezogen (typisch). Für Karl war die Geschwindigkeit kein Problem, aber ich habe die letzten 3 km schon sehr gekämpft, dass ich das Ziel erreiche. 20 km sind schon sehr lange!!! …“

„ … Mein Ziel war es den KM zwischen 05:30 und 05:40 zu laufen, aber das habe ich nur 15 km durchgehalten, dann wurde ich langsamer …“

„ … Wir sind heute in der Früh mit dem Zug nach Korneuburg gefahren. Es war sonnig und kalt. Von dort sind wir dann zu Viert gemeinsam 2 km eingelaufen. Dann sind Karl und ich die 15 km Wettkampf gelaufen. Zuerst die Donau entlang, dann rauf auf die Donauinsel und weiter bis knapp vor der Autobahnbrücke (Tangente). Die Sonne hat uns die ganze Zeit von vorne auf den Plutzer geschienen, so dass wir irgendwie fast Marathongefühle hatten. Gottseidank waren es aber nur 15 km ;-). Die letzten 2 km waren mühsam, vor allem der letzte km wo mich Karli als mein Tempomacher nochmals voll angespornt und motiviert hat und ich alles gegeben habe ;-). Es hat sich aber ausgezahlt. Wir sind die 15 km in 01:22:19 (05:29 pro km) gelaufen. Dann sind wir noch weiter zur Autobahnbrücke, in den 2. Bezirk rüber und zum Stadioncenter. Dort haben wir … getroffen und haben uns einen Kaffee in der Sonne vergönnt. Dieser Vereinscup ist echt eine gute Idee und bringt Spannung in unser Corona-Dasein … „

„ … Heute bin ich mit Ricchi eine kommode Donaukanalrund gelaufen: 15,05 km in 2:05:20. Passt für den Cup! Da haben wir noch Luft nach oben für den 2. Termin …“

„ … nachstehend von mir die Nr 3 für den FdL Cup. Diesmal die Allee rauf und runter - ganz witzig nach Monaten mal wieder den Prater zu sehen. Auf Verpflegung hab ich leider vergessen - egal (naja Basistraining - leider fake weil klassisch Pulsmessung am Handgelenk bei winterlichen Temperaturen mit der Uhr über dem dicken Shirt ...“

„ … Ja, meinen Lauf auch schon erledigt - strahlender Sonnenschein beim Geländelauf - so schön, aber etwas rutschig, da es teilweise schon gatschig war … „ 

„ … Laufen im Gelände "is ka gmah'de Wies'n." Umso höher sind deine 15km zu bewerten … „

„ … macht mir mehr Spaß und wollte nicht auf der PHA auf und ab laufen, das kommt dann eh bald wieder beim Training …“

„ … Der frühe Vogel fängt den Wurm.  Walk 2 unseres Vereinscups ist absolviert - heute bei deutlich mildern Temperaturen! Erinnert ihr euch? Bei unserem Debüt vor 2 Wochen hatte es minus 6 Grad …“

„ … Glaub ich spinne, Weil ich gerade das Bild vom vorigen Lauf sehe, bin ich wohl der Weltmeister der Konstanz. Nur leider nicht, wenn es um den Bauchumfang geht … „

„ … Ich hatte gestern Nacht Dienst und war heute nicht so besonders motiviert. Nächstes WE mache ich wieder mehr km … da sollte ich ausgeschlafen sein …“

„ … Heute in der Früh haben wir zu fünft einen Longjog gemacht. Aber nur Karli ist mit mir die 10 km Vereinscup gelaufen und hat mich super gecoacht. Wir sind insgesamt 20 km gelaufen und die 8 km nach den schnellen 10 km waren sehr, sehr hart. Aber auch die 10 km waren für mich sehr anstrengend. Karli ist ja schneller als ich und hat mich gecoacht und die letzten zwei Kilometer alles gesagt, was zu sagen ist, um jemand noch bei Geschwindigkeit zu halten ;-). Wir sind zuerst auf die Donauinsel, dort ein Stück rauf und dann die 10 km runter gelaufen. Von dort sind wir über das Kraftwerk, mit der gesamten Gruppe donauaufwärts und dann in den Prater rein. Karli und ich haben 52:32 Minuten (05:15 min/km) für die 10 km gebraucht. Das war deutlich schneller als vor zwei Wochen, dementsprechend auch anstrengender. In den letzten 2 Wochen haben wir auch etwas Geschwindigkeit trainiert. Danke nochmals für die Initiative ….“

 

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RundumWienFinisher werden mit den FDL ...

… unser erfolgreiches Jahresprojekt in der 5. Auflage hatte – Corona hat’s wohl noch mehr begünstigt - eine erfreulich hohe Beteiligung:


In Summe hatten wir quer durch alle Etappen 34 TeilnehmerInnen, einige haben den „Finisher“ nur ganz knapp verpasst (es fehlten nur eine oder zwei Etappen), aber es stehen letztendlich beachtliche 12 FinisherInnen am symbolischen Stockerl.

Das sind sie, die Finisher 2020:
Karin – Brigitta – Maria – Helga – Trixi – Martina – Milica – Heinzi – Philipp – Thomas – Alex – und natürlich Tom – die Anzahl seiner „Finisher“ gehen nicht mal auf eine Kuhhaut ??

In Normalzeiten hätten wir unsere Finisher anlässlich der Weihnachtsfeier mit Saisonausklang geehrt und gewürdigt, wir holen es bei nächster Gelegenheit nach (angedacht ist ein Frühlings/Sommerfest, wir werden es sehen).

Hier einmal ein schlichtes Bravo und herzlichste Gratulation !

Die 6. Auflage dieses fest ins Jahresprogramm der FDL hinein gewachsene FDL-Veranstaltung startet am 13. März mit der 1. Etappe von unserem Vereinslokal „Schüttel“ zum Cobenzl. Wir freuen uns auf viele TeilnehmerInnen …

hier ein kleines Video (ca 3,5 min)

 

Die Benefizaktion der Freunde des Laufsports Austria

ein sehr sehr schöner Erfolg mit einem beachtlichen Ergebnis !

Noch sind nicht alle Spenden eingelangt, aber schon jetzt ist klar: auch ohne Benefizlauf kann unser Verein einen beachtlichen Betrag an "Auftakt" überweisen (per 20.10.2020 sind € 1.900,00 bereit). Eine Verrechnung des Spendenanteils pro MNS mit FDL-logo erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich gehen daraus ca € 300,00 ebenfalls in den Spendentopf.

Zig FDL und so gar nicht wenige unserer FreundInnen aus der Laufszene haben diese Aktion unterstützt und dieses tolle Ergebnis zuwege gebracht.

Zusammen haben wir in der Tat ein sehr starkes soziales Zeichen gesetzt, Corona hin - Corona her - DANKESCHÖN !!!

Die Presseaussendung von "Auftakt" macht uns alle Ehre: https://klientinnenzeitung.wordpress.com/2020/10/18/der-benefizlauf-2020-die-alternative/

Fotos - (vorläufige) Spender*innenliste - gelaufend/gewalkte KM - auch alles da !

 

fdlspenderliste1spenderliste2spenderliste3

Gelaufene/gewalkte KM (die FDL-KM werden in die Vereinsstatistik aufgenommen):

km1km2km3

 

 

 

Bad Blumau am 4. bis 5. Juli 2020


Das 24h Lauffestival + Österreichische Meisterschaften mit RIESEN ERFOLGEN der FDL-ATHLETEN

Große Erfolge unserer Ultras sind wir ja gewohnt, aber das vergangene Wochenende in Bad Blumau reiht sich nun durch die Titel bei Österreichischen Meisterschaften 24h

- ÖM Vizemeister + 1. Platz Masters I durch Christian Magaditis
- ÖM 3. Platz Masters II durch Helmut Treitler
- Ö Meister Mannschaft durch Christian Magadits-Christian Ulreich-Helmut Treitler
in die alleroberste Reihe der Erfolge ein. Einfach unglaublich, was das FDL-Team da geleistet hat !!!

Im Februar kam es zum Beschluss unserer Ultras, die 24h in Blumau zu bestreiten, von Anfang an war auch der Teambewerb angesteuert.
Bald darauf dann konnte die Vorbereitung dazu dann nur mehr unter den bekannt erschwerten Bedingungen (Solotraining u.v.a.)   stattfinden. Auch wusste man bis wenige Tage vor der Veranstaltung gar nicht, ob sie überhaupt stattfinden kann.
Die Veranstalter blieben einfach anpassungsfähig und flexibel, unsere Ultras auch.


Und so kam es dann:
Magi beendet nach einem Höhen-Tiefen-Wechsel seinen ersten 24iger souverän mit 218,2  (Christian hatte ursprünglich andere Erwartungen an ihn als er selbst getan hatte – und genau diese von Christian hat er auch erfüllt) -:)
Helmut, auch er ziemlich gebeutelt vom Höhen-Tiefen-Wechsel, er beißt wirklich sehr und bringt sehr beachtliche 189,6 km ins Ziel;
Christian „überzieht“ infolge Ausfalls von Igor die ursprünglich geplante Mindestdistanz (für die Teamwertung waren 160 km gefordert). Jahrzehntelange Erfahrung, professionelles Vorgehen, Team- und  Kampfgeist machten ein Finish mit 176,6 km möglich.
Bei Igor lief es dieses Mal einfach nicht so. An seinem Montan Spine Race im Jänner mit 431 Km und 14.132 hm im Jänner lag es aber sicher nicht…

Das Betreuerteam mit Trixi, Pauline, Blanka, Claudia, Manuela und Sigi hatte in der Tat alle Hände und Füße voll zu tun, ich selbst war zeitweise als Aushilfe bei der Verpflegung im Einsatz, in erster Linie aber auf Beobachter- und Kontaktpflegeposten -:)
Ja klar, es gab Tiefen, Schwächen, Schmerzen, Blasen … Der RUHM ABER BLEIBT EUCH und unserem Verein. Ihr wart einzigartig !!!

Die unvorstellbare Brüthitze habe ich noch nicht erwähnt … auch noch nicht, dass pro Runde ca 2 Höhenmeter anfiel, was zB für Magi mit seinen gelaufenen 184 Runden grad auch noch 396 hm bedeutet …
So nebenbei haben die laufenden FDL- BetreuerInnen im Rahmen des Benefizlaufs zusammen 201 km für unsere KM-Statistik abgeliefert - und damit so viel € in den Benefizlauftopf eingezahlt.

Ein schmucker Ort, eine abwechslungsreiche und schöne Strecke, Organisation vom Feinsten !
Geadelt wurde diese tolle Veranstaltung durch weitere unglaubliche österreichische Bestmarken, wie etwa durch Karin Augustin, die beim 24iger 218,8 km läuft oder Rainer Predl, der mit 151,2 km über die 12h alles Bisherige pulverisiert  (aber damit nicht einmal gewinnt),  weiters durch die vielen  24h-Neulinge, die sich an dieses Abenteuer wagten und man sehen und hören konnte, wie sie dabei über sich hinauswuchsen.

Es war ein tolles Wochenende
Eure Monika

 

fdl

Wien Umadum 2020 mit beachtlicher FDL-Beteiligung

Auch wenn in diesem eigenartigen Jahr richtige Bewerbe weitestgehend ausgefallen sind, die FDL waren trotzdem präsent, und wie !

War es im Juni, wo einer der ersten und ganz wenigen Bewerbe im Frühjahr der 24h ÖM in Bad Blumau stattfand (und die "Ultraabeteilung" unseres Vereins gleich im höchsten Maße aufhorchen ließ (siehe Bericht), nun gegen Ende des Jahres, wo der Wien Umadum Traillauf (gerade noch) stattfinden konnte - auch hier wurden extreme Leistungen erbracht.

Die Strecke war dieses Mal ganz besonders anspruchsvoll (Fotos !)

Und so ists gelaufen:

Tom und Igor - Ganze Gschicht (130 km - 1800 hm), beide gehören zu den verbliebenen 3, die bisher alle 7 Bewerbe gefinished haben; diese für Außenstehende absolut nicht vorstellbare Leistung ist für "unsereins" nichts Neues, nichtsdestotrotz eine unglaubliche Leistung, der unbändigen Willen, Durchhaltevermögen und Stärke beweist !

Willi - Dreiviertel Gschicht (88 km - 1700 hm). Sein Debüt ist gelungen, und wie ! Mit grandiosen 8h59min wurde er Gesamtdritter. Bescheiden meint er, seine Leistung sei nur durch seine wunderbaren Begleiter möglich gewesen. Gelaufen ist er aber trotzdem alleine - großartig Willi !!!

Philipp - Kurze Gschicht (42 km - 400 hm). Ursprünglich gemeldet für die Halbe Gschicht, hatet er sich kurzfristig infolge Trainingsrückstand (im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als (Bezirks)Museumsdirektor) sicherheitshalber umgemeldet.

Den Titel "Ultra" trägt man zwar nach Definition erst ab einer KM-Leistung von 42,3 km, aber bei Philipp ist dieses Kriterium erfüllt, dank einem kleinen ungeplanten Verplauderungs-Umweg (daher 42,8 km), die Schuld nehme ich gerne auf mich :-)

Als Geburtstagsgeschenk habe ich mich als Radbegleiterin angeboten, er hats gerne angenommen und so hatte ich 6h39min lang total viel Freude und Spaß. Leiden habe ich ihn nicht gesehen ! 40 km in sehr gleichmäßigem Tempo dahintrabend, fiel mir erst die letzten 2 km ein etwas zappeliger Laufstil auf. Sein Kommentar im Ziel, er werde sich jetzt freiwillig in eine 3tägige Quarantäne begeben, er wohne nämlich im 4. Stock ohne Lift, hat dann noch viel Gelächter ausgelöst - keine Ahnung wieso :-)

Beachtlich, aber auch total typisch FDL, die große Zahl an BetreuerInnen und BegleiterInnen mit deren ebenso beachtlichen Laufleistungen:

Christian, Magi, Helmut, Trixi, Alex, Sabine, Maria, Sigi - ihr habt Eure Sache, wie immer, gut gemacht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, es macht einen tatsächlich glücklich, andere zu unterstützen ... schön ist das.

Eure Monika

fdl

Der Vereinsausflug 2020 …

… führte dieses Jahr nach Krems-Stein, nach Mautern und ins Traisental zum Weingut Christian Dockner.

So wie so ziemlich alles in diesem besonderen Jahr musste unser Vereinsausflug vom ursprünglich geplanten Termin im März (ursprünglich geplant war Brünn) umgeplant und -organisiert werden.

Und gut war es so ! Denn wieder einmal konnten wir feststellen, dass die Doppelstadt Krems-Stein zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist, so wie unser schönes Land immer alles für einen tollen Ausflug (Urlaub) zu bieten hat.

Vollkommen stressfrei wurde unsere 27-köpfige Gruppe per Bus direkt zur Ausstiegsstelle beim Steinertor chauffiert.

Hier hatten wir dann einmal mehr das Vergnügen, von Philipp in seiner bewährten, unterhaltsamen,  anschaulichen und mit Gschichterln gespickten Art durch Krems geführt zu werden. Er machte uns auch immer wieder auf sonst meist unbeachtete Details aufmerksam, ich bin sicher, auch dieses Mal war für jeden etwas vollkommen Neues dabei.
Anschließend ging es (relativ) gemütlich gehend über die Donaubrücke in Mautern. Auch beim Römerlager (Museum) konnte uns Philipp vieles über dessen Geschichte vermitteln.
Einfach sattelfest bis ins Detail – ein Meister seines „Historiker-Handwerks“, ich würde sagen, ein Segen – auch hier ein ganz herzliches Dankeschön !

Der Bus brachte uns nun zum allergemütlichsten Teil des Ausflugs, ins Traisental nach Theyern zum Weingut Christian Dockner.
Empfangen wurden wir mit Prosecco und einleitenden Worten der Familie Dockner (ein kleiner bis mittlerer Betrieb mit Selbstvermarktung; von der hervorragenden Qualität deren fast durchgehend in Bio gehaltenen Produkte konnten wir uns Vorort überzeugen).

Die dann kredenzten Fruchtsäfte (Marille und Apfel), Rot- und Weißweine und das  umfangreiche Buffet ließen keine Wünsche offen - und wir ließen auch nichts übrig … .


Es war ein sehr schöner, fröhlicher und gemütlicher Tag ! So haben es, wie ich hören, sehen und spüren konnte, wohl alle gesehen.
Einfach immer toll, unser freundschaftliches Miteinander in allen Lebenslagen :)
Eure Monika

 

fdl

Stadtwanderer für die FDL und FreundInnen im Juni

... eine besondere FDL-Innovation von und mit Historiker Philipp



Sehr viele FDL und FreundInnen sind dieser Einladung zu einer Serie von Führungen gefolgt ! Vier Spaziergänge der besonderen Art durch die City als Reigen der Geschichte Wiens vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Ein ganz besonderer Geschichtsunterricht – interessant, anschaulich und lebendig !

Das Gehörte und Gesehene hier zur Erinnerung noch einmal im Einzelnen:

3. Juni – Thema „Das Mittelalter“

Stadtmauer: errichtet unter Babenberger Heinrich II. Jasomirgott und Leopold, Lösegeld von Richard Löwenherz, Erdberg, Dürnstein
Wie breit war das Stadttor? Wer ging durch das Tor? Geschichten über die BewohnerInnen der Stadt

Stubenviertel: Bäderviertel – vom Luxus des Badens, Körperpflege im Mittelalter

Ignaz Seipel-Platz: Universitätskirche. Uni Wien gegründet 1365 durch frühen Habsburger Rudolf IV. Stifter, wurde mit 19 Jahren Herzog, wurde nur 26 Jahre alt, regierte 1358 – 1365
Septem artes liberales: Trivium: Grammatik Rhetorik Dialektik, Quadrivium: Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie
Scholastik gegen Hukmanismus: Erzhumanist Konrad Celtes in Wien, detto Regiomontanus Astronom
Heutige Jesuitenkolleg am Ort der alten Universität von den Jesuiten 1623 errichtet, Aula der Wissenschaften im 18. Jh. unter Maria Theresia
Gedenktafeln, Inschriften

Schönlaterngasse: Basilisk, Alte Schmiede, daneben Haus eines Arztes, Medizin im Mittelalter
Bäckerstraße bis Lugeck: Regensburger Hof, Augsburger Hof, Handelsniederlassungen, Stapelrecht - Name Lugeck nach Turm?
Denkmal Gutenberg – Ende des Mittelalters, grundsätzliche Änderung der Medienlandschaft, Wien erst 1492 erste Druckerei, Inkunabelzeit in Wien daher recht kurz
Hoher Markt: Handelsplatz; Handel in Wien: feine Textilien aus Flandern, gröbere Textilien aus Böhmen und Mähren, Salz, Metalle, Edelmetalle, Leder, Pelze, Gewürze, Schlachttiere, Getreide, Gemüse, Holz (Bauholz, Brennholz);
eigene Produktion in Wien: Wein, Handwerk und Dienstleistungen für den Eigenbedarf
Schranne: am Ort der heutigen Ankeruhr; Hinrichtungsarten
Ruprechtskirche: älteste Kirche Wiens, Salzamt
Judenplatz: Geschichte der Juden in Wien, erste Jude Schlomo 11. Jh. Münzmeister, Geldverleih, Kreuzzüge; Geserah 1421
Schottenkirche: Gründung durch iro-schottische Mönche Mitte 12. Jh., Heinrich II. Jasomirgott – Denkmal und Grablege (einziger Babenberger in Wien)
Graben
Stephansplatz: links vom Tor Brotlaib und Wiener Elle bzw. Elle
Riesentor: Knochen von Mammut über Tor (bis ins 18. Jh.), Gründungsgeschichte, Rundgang, Zahnwehherrgot, Magdalenskapelle, Friedhof, Bestattungsriten, Virgilkapelle unterirdisch

10. Juni – Thema „Barockes Wien“

Wegen des Barock kommen die Touristen nach Wien – Belvedere die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit

Barockzeit: ab Schlacht am Weißen Berg 1619 – Zeit der Gegenreformation und der Aufklärung – bis Ende des 18. Jahrhunderts – Tod Josephs II.1790  (Denkmal am Heldenplatz - Reiter in römischer Toga, ohne Steigbügel!)

Linienwall – 1704 von Prinz Eugen – Chef der Hofkriegskammer – errichtet außerhalb der Burgfriedensgrenze an der Geländekante gegen Kuruzen und Türken – Schimpfwort!
Kuruzen: aufständische ungarische Bauern und verarmter niederer Adel gegen Hasburger, bedrohten auch Wien
Linienwall zuerst nur Verteidigungsgrenze, Linienwall war zuerst nur Erdwall bzw. hölzerne Palisaden, dann geziegelte Mauer mit Graben davor – siehe Schnellbahn unter Gürtel; ab 19. Jh auch Steuergrenze – Verzehrsteuer, daher Industriegebiete außerhalb, da dort die Nahrungsmittel billiger waren und daher der Lohn für Arbeiter (=Reproduktionskosten) niedriger war; war bis Ende 19. Jh in Kraft, dann abgerissen, Gürtelstraße.

Vorbei am Eingang zum Botanischen Garten: gegründet 1753 auf Veranlassung von Franz Stephan I. von Lothringen, Gatte Maria Theresias. Großer Förderer der Naturwissenschaften – siehe Bild Franz Stephan von Lothringen im Stiegenhaus des Naturhistorischen Museums inmitten seiner Forscher! Wien damals ein Zentrum des wissenschaftlichen Fortschritts
Gerard van Swieten –Leibarzt der Kaiserin, Universitätsprofessor, Reform der medizinischen Ausbildung, gegen Vampirlehre
Nicolas Jacquin (1727- 1817) seit 1752 Arzt in Wien, wichtiger Forscher

Schmiedeeisernes Tor - Blick aufs Schloss
Prinz Eugen (1663 – 1736) – junger Offizier aus Savoyen, Teilnahme an Verteidigung Wiens 1683 (wichtige Jahreszahl !!), militärische Karriere, Stadthalter in Niederlanden, Oberbefehlshaber des Heeres 1703, „Generalleutnant“ 1708 = Stellvertreter des Kaisers;
diente drei Kaisern: Leopold I., Josef I., Karl VI.;
reichster Mann der Monarchie, Förderer von Kunst und Wissenschaft: Prunkbauten, Menagerie, Bibliothek – Verkauf der Bibliothek

Oberes Belvedere: Architekt Lucas von Hildebrandt, erbaut 1721 – 1723, als Vergnügungszentrum, Veranstaltungslokal

Militärischer Schmuck beim Schloss
Repräsentation: Franz Ferdinand lebte hier, Staatsvertrag wurde hier unterzeichnet (Manifestation der Geschichte Wiens als bedeutende politische und kulturelle Macht in Europa!!) , schönster Blick auf Wien – Nase, Leopoldsberg, Kampf um Wien 1683, Kirche am Kahlenberg – allen LäuferInnen bekannt

Theresianum: Am 18. Oktober 1614 kaufte das Kaiserhaus den „Schaumburgerhof“ vulgo „Pöglhof“. Kaiser Matthias (gest. 1619) ließ ein Lustschloss errichten, das 1623 fertiggestellt wurde und im Nordtrakt einen Theatersaal enthielt. Im weitläufigen Garten befand sich ein Bassin. Wohnort für Kaisergattinnen und –Witwen
Ab 1642 ist der Name „Favorita“ (Die Bevorzugte) nachweisbar.
1642 – 1655 durch Giovanni Battista Carlone zu einem Lustschloss mit Garten und Teich umgebaut. Vor 1683 wurde die Favorita sowie umliegende Gebäude, u.a. die Paulanerkirche, auf Befehl des Stadtkommandanten, Rüdiger Graf Starhemberg, niedergebrannt.
1686 Wiederaufbau unter Lodovico Ottavio Burnacini begonnen. Stilistisch ist sein Bau sehr einfach: er wiederholt immer wieder dieselben Achsen. Ohne „Komödienhaus“, Theater und Konzert im Festsaal oder im Garten statt.
Die Kaiser Leopold I., Josef I. und Karl VI. verbrachten hier die Sommer. Höfische Repräsentation, Prunk, Feste, Opern. Künstlerische Gesamtleitung Johann Josef Fux.
Lady Wortley Montague, Reisebriefe: 14. September 1716
Karl VI. verstarb in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1740 in der Favorita. Seine Tochter Maria Theresia, Kindheit in der Favorita, übersiedelte bereits sechs Tage nach dem Tod ihres Vaters in die Hofburg, Sommer in Schönbrunn.
1746 Jesuiten, Ritterakademie Collegium Theresianum

Joseph von Sonnenfels (1733 – 1817) – Verwaltung, deutsche Sprache
Karl Anton von Martini (1726 – 1800) – Bürgerliches Gesetzbuch – Vereinheitlichung der Rechtsprechung, Rechtsetzunag als ausschließliches Hoheitsrecht, Abschaffung der Körperstrafen (vgl. Mittelalter – nun Zeitstrafen statt Körperstrafen), weltliche Ehegesetze

Karlskirche – Karl VI. – Namensgebung: Karl Borromäus (Pestheiliger, aus einer der reichsten Familien Mailands); Allmacht, Vertretung des gesamten Weltkreises und der gesamten Geschichte: Karl V. plus ultra, zwei Säulen, Pantheon Rom, mittelalterliche festung, griechischer Tempel, Figurenschmuck, erstes postmodernes Kunstwerk

17. Juni - Thema „Wien im 19. Jahrhundert“

Praterstraße Beginn: Schlagbrücke war Übergang über die Donau (!) von der Stadt in den Prater. Jagdgebiet seit dem 16. Jh., für die Öffentlichkeit freigegeben von Joseph II. im Jahr 1766. Daher viel Verkehr.

Name: Jägerzeile wegen Ansiedlung der Jäger – Wirtshäuser, Musik
Zwischen Taborstraße und Praterstraße um 1800 drei noble Kaffeehäuser mit verglasten Balkonen  beliebte Aussichtspunkte auf Donau und Straße
Praterstraße 8: Wohnhaus Karl Renner: Staatskanzler 1.Rep., Präsident 2.Rep
Historistische Wohnhäuser Nr. 11 – 15
Praterstraße 10: klassizistische Fassade
Praterstraße 16: Arthur Schnitzler
Praterstraße 19: Haus Zum Jonas mit Kanonenkugel 1809 und Nestroy-Denkmal
Praterstraße 23: Palais Wenkheim: um 1780, Architekt Ehmann aus Stein an der Donau, erfolgreicher Architekt
Praterstraße: breite Straße mit Allee, offener Kanal in der Mitte mit offenen Zuleitungen aus den Häusern, davor kleine Brücken. Alter Baumbestand Ende des. 18. Jh. geschlägert – vermutlich kaputt wegen Abwässern.
Praterstraße 27: Zum grünen Jäger: hier lernten einander Lanner und Strauß Vater kennen; Reliefs
Gegenüber: Palais Rohan
Theater in der Leopoldstadt Ende 18. Jh.; Carl-Theater; Ferdinand Raimund – Theresia Krones; Johann Nestroy; Komödiengasse.
Gegenüber: Nestroy-Hof aus 19. Jh., ursprünglich Denkmal hier; heute Theater;
Tempelgasse: Tempel von Förster – Geschichte der Juden, Vertreibung und Ansiedlung in der „Leopoldstadt“, 3. Reich – „Reichskristallnacht“ = heute korrekt als „Progromnacht“ bezeichnet
Praterstraße 33: Alliiertenhof: Wiener Kongress 1814/15 Neuordnung Europas gemäß alten Prinzipien des Absolutismus: Treffen König Wilhelm III., Zar Alexander I. von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich – Balkon mit Relief; Begrüßung- und Huldigungsrede von Bürgermeister Wohlleben (Gasse im 4. Bezirk)
Johann Strauß – Wien Museum; Donauwalzer
Gabor Steiner, Filmmusik in Hollywood
Praterstern: Nordbahnhof
1848: Praterstern Barrikaden im Oktober 1848, Niederlage der Wiener
Wilhelm von Tegetthoff (1827-1871): Seeschlacht bei Helgoland (Dt-dän.Krieg), bei Lissa 1866: dritter italienischer Unabhängigkeitskrieg, Rammtaktik; holte Leichnam Maximilians aus Mexiko heim

 

Wurstelprater: Attraktionen, Venedig in Wien, Schützengräben; Kinos und Theater, Zirkus, Schaubuden, Feuerwerke, Ballonaufstiege (Venediger Au – Name von „Venedig in Wien“)

 

 

„... einen Traum träumen“ – Kunstwerk von Susanne Zemrosser in der Passage von U1 zu U2

 


24. Juni – Thema „Das Rote Wien“

Amalienbad: errichtet 1923 – 1926, Architekten Karl Schmalhofer und Otto Nagel, Vorzeigebau für ganz Europa. „Luxus“ – Schönheit, gediegene Materialien, aufwendige und liebevolle Gestaltung. Benannt nach Amalie Pölzer, erste Favoritnerin im Wiener Gemeinderat ab 1919 – 1924.
Schwimmhalle, Heilbäder, Wannenbäder, Duschbad.

Estes Bad im „Bäderprogramm“ (20 Bäder!) als präventive Gesundheitspolitik. Ziel: Der Neue Mensch: der gesunde, saubere, kräftige, geistig wache, anteilnehmende, solidarische Mensch – er braucht dafür: Gesundheitsvorsorge, Reinlichkeit, sichere, saubere Wohnung mit Wasseranschluss, Gemeinschaft, Mitmenschen, Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Kindergärten, Waschküchen, Mütterberatungsstellen, Ambulatorien, Tuberkulosestellen, Turnhallen, Bibliotheken und selbstverständlich ein Sektionslokal der SDAP

Beginn des Roten Wien: November 1919 – Ausrufung der Republik, neuer Wiener Bürgermeister Jakob Reumann 1853 – 1925, gelernter Drechsler, in Hainfeld zum ersten Parteisekretär gewählt, engagierte sich in Kommunalpolitik: Bau günstiger und besserer Wohnungen, Kranken- und Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung. 1917 erster Sozialdemokrat. Stadtrat für Soziales und Vizebürgermeister. Bürgermeister seit 1919 nach absoluter Mehrheit bei erster Wahl 1919. Rücktritt 1923, es folgte Karl Seitz, der bis Februar 1934 im Amt blieb – wurde in seinem Büro verhaftet.
Wien ab 1. Jänner 1922 selbständiges Bundesland.
Reumannplatz: Denkmal für die Opfer des Faschismus von Heinrich Sussmann. Namen der KZs, in denen Favoritner umkamen
Viktor-Adler-Markt - Viktor Adler
Laxenburger Straße – Name: Favorita-Laxenburg
Kurze Geschichte des Bezirkes, Amtshaus 1880er Jahre neogotisch
Zürcher Hof, Laxenburger Straße 49-57
Erbaut 1928-1931 von Emil Hoppe und Otto Schönthal, mit Konsum-Kaufhaus, Kinosaal, diverse Geschäfte. Name nach Stadt Zürich als Dank für Hilfe nach 2.WK.
"Fries der Arbeit" (1930), links die bäuerliche, rechts die städtisch-proletarische Arbeit von Siegfried Charoux (1896 - 1967) (vgl. Lessing- und Suttner-Denkmal)
Arbeiterheim Favoriten, Laxenburger Straße 8-10
Errichtet 1901-1902 von Hubert Gessner, finanziert durch Beiträge der ArbeiterInnen sowie Spenden und Veranstaltungserlösen, mit Hilfe der „Arbeiterzeitung“ und Victor Adler. 1902 eröffnet – Reden von Adler und Reumann – mit Veranstaltungssaal, Bibliothek, Kinderfreunde, Klubzimmer, Restaurant, erstes Kino im Bezirk, Wohnungen.
Parteitage im Arbeiterheim, letzter Parteitag Oktober 1933.
Schutzbund im Arbeiterheim – inaktiv wegen fehlender Befehle, von Nazis besetzt, dann von Sowjets. Später Hotel
Südtirolerplatz: Erstes Tieferlegung des öffentlichen Verkehrs 1955-1961, gleichzeitig Planungen der ÖBB für Schnellbahn. Kunstwerk Rudolf Hausner
Theodor-Körner-Hof Grünwaldgasse – Reinprechtsdorfer Straße, 9 Baugruppen mit 20stöckigem Wohnhaus
Theodor Körner 1873 – 1957: Kleinadeliger, Soldat (Pionier – Technische Militärakademie), Generalstabschef bei Isonzoschlachten. 1918 Eintritt in Volkswehr, dann Schutzbund, Diskussionen über Organisationsfragen mit Julius Deutsch. Verhaftung 1934, Rückzug nach Gloggnitz, Verhaftung nach Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944. Bürgermeister von Wien 1945 – 1951, Bundespräsident 1951 – 1957.
Julius-Popp-Hof: Errichtet von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger
Julius Popp 1849-1902, Schuhmacher, Freund Victor Adlers, Vorsitzender in Hainfeld 1888/89, verheiratet mit Adelheid Popp 1869-1939: Textilarbeiterin, Redakteurin der Arbeiterinnenzeitung, kämpfte für Schutz von Frauen und Jugendlichen, gegen Nachtarbeit, für Karenzzeit und Entbindungsanstalten, Gemeinderätin, 1919 – 1934 Nationalrätin
Herwegh Hof: Errichtet von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger (wie Rabenhof und Funkhaus); Georg Herwegh 1817-1875,
Matteottihof: Errichtet von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger; Giacomo Matteotti 1885-1924
Metzleinstalerhof: 1920 erster „Volkswohnbau“, 1923 von Hubert Gessner erweitert: Kleinwohnungen mit Innentoiletten, Zugänge zu den Stiegen vom Innenhof aus, nicht wie bisher von der Straße. Gegliederte Fassade in der Johannagasse. Lokal des Freidenkerbundes! – eine der vielen Organisationen der SDAP – u.a. Arbeiter-Abstinenzler-Bund
Reumannhof: Errichtet von Hubert Gessner. Denkmal Reumann – Fassadengestaltung, Arkaden mit Geschäften, detailreiche Gestaltung.

Ein tolles Ersatzprogramm für Zeiten wie diese - VIELEN DANK PHILIPP !

Danke den FotografInnen Marie, Wolfgang und Werner

fdl